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Bahnhofsmission erhält Auszeichnung

Die Bahnhofsmission Paderborn hat für ihr Projekt „Grenzgänger“ den Innovationspreis der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe (RWL) erhalten. Die Auszeichnung ist verbunden mit einem Preisgeld, das insgesamt 1.700 Euro beträgt: 600 Euro kommen von der Diakonie RWL, 500 Euro von der Sparda-Bank NRW und weitere 600 Euro von der Filiale Paderborn der Sparda-Bank. Diesen Betrag steuerte Filialleiterin Elke Glaudemans bei der Preisübergabe als Überraschung bei.

Beim Projekt „Grenzgänger“ können Auszubildende oder Mitarbeitende von Unternehmen für eine Woche in der Bahnhofsmission hospitieren. „Meine Idee war es, dass junge Menschen durch die Woche in der Bahnhofsmission bedürftigen Menschen anders gegenübertreten und die Lebensgeschichte hinter der Bedürftigkeit sehen“, beschreibt Sabine Bergmaier, Leiterin der Bahnhofsmission Paderborn, das Ziel. Sie sollten etwas für sich persönlich und für ihr Berufsleben lernen. Im letzten Jahr fand das Projekt zum ersten Mal statt. Kooperationspartner war die Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold. 13 Auszubildende der Bank lernten die Arbeit und die Menschen in der Bahnhofsmission kennen.

Über die Auszeichnung freuen sich auch Margarete Schwede, Vorstand von IN VIA Paderborn e.V., und Jutta Vormberg, Vorstand der Diakonie Paderborn-Höxter e.V., die Träger der Bahnhofsmission Paderborn sind. Für Jutta Vormberg hat das Projekt „Vorbildcharakter“. Es ermögliche Begegnungen zwischen Menschen. „Uns war es wichtig zu vermitteln, dass die Achtung der Menschenwürde die Grundlage der Arbeit in der Bahnhofsmission ist“, betonte Margarete Schwede.